Kaufen-oder-Mieten-Rechner
Vergleichen Sie die Gesamtkosten von Kaufen und Mieten. Finden Sie heraus, was sich für Sie mehr lohnt. Inklusive aller Kaufnebenkosten und Beispielen für 2026.
Kaufen
Mieten
Break-even (Kaufen lohnt sich ab)
ca. 18 Jahren
Monatliche Kreditrate
1.443,75 €
| Nach | Immobilienwert | Restschuld | Vorteil Kaufen |
|---|---|---|---|
| 10 Jahre | 426.648,05 € | 239.697,93 € | -18.626,02 € |
| 20 Jahre | 520.081,59 € | 132.893,63 € | +6.014,56 € |
| 30 Jahre | 633.976,55 € | 0,00 € | +9.542,61 € |
Positiver Wert = Kaufen ist vorteilhafter.
Hinweis: Die Berechnungen dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine professionelle Steuer- oder Finanzberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufig gestellte Fragen
Wann lohnt sich Kaufen statt Mieten?
Kaufen lohnt sich tendenziell bei langer Nutzungsdauer (10+ Jahre), niedrigen Zinsen und guter Lage. Als Faustregel gilt: Wenn der Kaufpreis weniger als 25 Jahresmieten beträgt, ist Kaufen oft günstiger.
Was ist der Kaufpreis-Miete-Faktor?
Der Faktor ergibt sich aus Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete. Ein Wert unter 20 gilt als günstig, 20-25 als durchschnittlich und über 25 als teuer im Verhältnis zur Miete.
Was ist der Kaufen-oder-Mieten-Rechner?
Der Kaufen-oder-Mieten-Rechner vergleicht die langfristigen Kosten von Wohneigentum mit denen einer Mietwohnung inklusive alternativer Geldanlage.
Wie funktioniert der Kaufen-oder-Mieten-Rechner?
Geben Sie Kaufpreis, Mietkosten, Zinssatz und erwartete Wertsteigerung ein. Der Rechner vergleicht die Gesamtkosten über den gewählten Zeitraum. Die Differenz zwischen Mietrate und Kaufrate wird alternativ angelegt. Am Ende wird das Nettovermögen verglichen.
Wichtige Daten und Fakten
Faustregel: Kaufpreisfaktor über 25-30 Jahreskaltmieten spricht für Mieten. Instandhaltungsrücklage: ca. 1-2 % des Immobilienwertes/Jahr. Wertsteigerung langfristig: ca. 1-3 % p. a.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So vergleichen Sie Kaufen und Mieten Schritt fuer Schritt: 1. Kaufszenario berechnen: Kaufpreis + Nebenkosten (8-12 %) = Gesamtinvestition. Eigenkapital und Darlehen festlegen. Monatliche Rate (Zins + Tilgung) berechnen. Instandhaltung (1-2 %/Jahr) und Grundsteuer addieren. 2. Mietszenario berechnen: Aktuelle Kaltmiete + Nebenkosten = Warmmiete. Jaehrliche Mietsteigerung einplanen (ca. 2-3 %). 3. Vermoegensentwicklung beim Mieten: Die Differenz zwischen Kauf-Gesamtkosten und Miete wird monatlich angelegt. Rendite der alternativen Anlage (z. B. 5 % ETF) beruecksichtigen. 4. Vermoegensentwicklung beim Kauf: Restschuld sinkt durch Tilgung. Immobilienwert steigt (ca. 1-3 % p. a.). 5. Nach 20-30 Jahren vergleichen: Nettovermoegen Kauf = Immobilienwert minus Restschuld. Nettovermoegen Miete = Depotwert. 6. Kaufpreisfaktor pruefen: Ueber 25-30 Jahreskaltmieten spricht tendenziell fuer Mieten.
Berechnungsbeispiel
Kauf: 350.000 EUR, 3 % Zins, 2 % Tilgung = 1.458 EUR/Monat + 350 EUR NK. Miete: 950 EUR warm. Differenz 858 EUR/Monat angelegt bei 5 %: nach 25 Jahren ca. 510.000 EUR Depotwert vs. ca. 420.000 EUR Immobilienwert.
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